
Bereits 1268 erstmals urkundlich erwähnt steht Schloss Friedberg auf sehr geschichtsträchtigem Boden: die Region zwischen Volders und Wattens war bereits zu vorrömischen Zeiten ein strategisch wichtiger Ort, wie Funde aus dieser Zeit belegen.
Im Jahr 1374 vergibt Herzog Leopold das Lehen und die Burg an Heinrich Spies von Spies, der sich allerdings Jahre später dem bayrischen Aufstand anschließen sollte und vertrieben wird. Noch bis hinein ins 15. Jhdt. wechselt die Burg mehrmals den Besitzer, bis sie 1492 an das Geschlecht der Fieger verkauft wird. Die nächsten drei Jahrhunderte sollten die äußerlichen Merkmale des Schlosses, wie wir sie heute noch im Wesentlichen vorfinden, großteils prägen. Mit dem Aussterben der Fieger kommt das Schloss 1844 an Johann Graf Trapp.
Die letzte große Renovierung und Restaurierung fand 2009 ihren Abschluss. Gaudenz Graf Trapp legte dabei sein Augenmerk auf eine möglichst sanfte Modernisierung, durch welche das geschichtsträchtige Anwesen eine sehr einfühlsame Anpassung an die Neuzeit erfuhr:
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